Sonderkonzert mit Landesjugendchor Sachsen
Samstag, 8. August 2026, 15:00 Uhr
Das Konzert kreist um verschiedene Facetten des Menschen und seiner Umwelt, die sich im Leitwort „Erneuerung“ bündeln. Den Anfang markiert Schuberts „Der Leiermann“ aus der Winterreise: Resignation, Erstarrung und das Verstummen von Hoffnung stehen im Zentrum.
Im weiteren Verlauf weiten die Chorwerke den Blick. Sie greifen Hoffnung und Aufbruch auf, das Sehnen nach einem Ziel und zugleich das Verzweifeln angesichts von Zerstörung, einem zentralen Zug menschlichen Handelns. So entsteht ein Spannungsbogen, in dem sich Dunkelheit und Verlust sowie Neuanfang gegenüberstehen.
Am Ende mündet das Programm in die Worte:
„Das Leichte drängt hinauf,
während Schweres sinkt,
alles in der Welt gestaltet sich neu.“
Die Hoffnung obsiegt – und die Botschaft der musikalischen Darbietungen wird zum Spiegel und zugleich zum Auftrag: innezuhalten, neu hinzusehen und Erneuerung zu denken als etwas, das jeden Einzelnen betrifft.
Der Landesjugendchor Sachsen vereint unter dem Dach des Sächsischen Chorverbandes junge, musikbegeisterte Sängerinnen und Sänger im Alter von 15 bis 27 Jahren aus allen Teilen Sachsens. Große dynamische und musikalische Bandbreite, ein abwechslungsreiches Repertoire sowie – so die Presse – »einzigartiger, unverwechselbarer Klangsinn« sind Markenzeichen des Auswahl-Ensembles. Der Chor trifft sich zu mehreren Projektphasen im Jahr, um ausgewählte A-cappella-Programme mit professionellem Anspruch einzustudieren und aufzuführen. Eine Projektphase im Jahr widmet sich der Landesjugendchor chorsinfonischen Werken, die mit Kooperationspartnern aus ganz Sachsen realisiert werden. Der 2008 von Marcus Friedrich gegründete Klangkörper nimmt neben seinem künstlerischen Anspruch auch einen pädagogischen Auftrag wahr. Der Landesjugendchor versteht sich als ein Botschafter des gemeinschaftlichen Singens. Er repräsentiert dies in Konzerten und mit der Teilnahme an überregionalen Gemeinschaftsprojekten mit anderen Landesjugendchören.


