Ein Sommer für die Königin der Instrumente

Sonntag, 5. Juli 2026
15:00 Uhr

Viele träumten von einem erneuten Sommermärchen, doch König Fußball fand für Deutschland ein nicht sonderlich schmeichelndes Ende.

Da ist die Königin der Instrumente, zumindest die von Himmerod, beständiger. Trotz brütender Hitze kamen knapp 200 Besucher zum Eröffnungskonzert des Orgelsommers mit Björn Steinar Sólbergssen aus Reykjavik.

Und es geht weiter! Denn mit Christian Schmitt kommt nun ein Weltstar der Szene nach Himmerod und hat mit Bachs Toccata und Fuge d-Moll das wohl bekannteste Orgelwerk der Musikgeschichte im Gepäck. Weiterhin erklingen Händels Orgelkonzert g-Moll in einer Bearbeitung des Organisten, zwei kleinere Werke von Mendelssohn Bartholdy, Arvo Pärts „Annum per annum“ sowie zum Abschluss die große Sonate c-Moll über Psalm 94 des Liszt-Schülers Julius Reubke, eines der dramatischsten Orgelwerke des 19. Jahrhunderts.

Der aus dem Saarland stammende Organist Christian Schmitt zählt heute zu den prominentesten deutschen Konzertorganisten. In Himmerod ist er kein Unbekannter, hat er bereits in jungen Jahren auf Einladung des ehemaligen Himmeroder Organisten John L. Birley dort konzertiert.

Zu seinen Lehrern zählen so renommiertesten Persönlichkeiten wie Daniel Roth (Paris), James David Christie (USA) und Dame Gillian Weir (London).

Heute ist Christian Schmitt ein gefragter Gast bei nahezu allen bekannten Festivals und sozusagen Stammgast in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt: Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus und Philharmonie Berlin, Kölner und Luxemburger Philharmonie, Elbphilharmonie, Wiener Musikverein, Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Hinzu kommen Auftritte mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle. Seit 2014 ist Christian Schmitt als Hauptorganist der Bamberger Symphoniker sowie als künstlerischer Leiter der dortigen Orgelreihe tätig, seit 2016 ist er Dozent im Hauptfach Orgel an der Codarts Hochschule in Rotterdam.

Der Eintritt zum Konzert ist wie immer frei.