In die grünen Falten am fließenden Wasser der Salm sandte Bernhard von Clairvaux höchstpersönlich 1135 seine geistlichen Söhne, die grauen Zisterziensermönche von Clairvaux aus. Er hatte sich selbst von der idealen Lage des Talkessels zwischen Kunowald, Salm und sanften Anhöhen überzeugt.
Der erste Name der Abtei “Claustrum” bedeutet Insel, Hort, Schutz und Zuflucht. In wenigen Jahren machten die Mönche das Kloster zu einem bedeutenden religiös-geistigen Mittelpunkt der Eifel. Heute noch leben, arbeiten und beten hier in Himmerod 13 Mönche.
Hören Sie aus der Himmeroder Thomasvesper:
Antiphona Beatae Mariae Viginis: “Salve Regina”
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Herausgehobene Festeszeit: 14. August – 4. September
Teilnahme des Schirmherrn unseres Jubiläumsjahres:
Ministerpräsident Kurt Beck am 22. August
Weiterlesen: Jubiläumsjahr 2010: Daten und Zeiten
Die neue Fotogalerie zum Festwochenende 20.08 – 22.08.2010 ( “Himmeroder Markt” ) ist jetzt hier online.
Weiterlesen: Neue Fotogalerie | Himmeroder Markt 2010
Das kommende Wochenende (20.-22. August) bildet den Höhepunkt im Himmeroder Jubiläumsjahr. Am Freitag, dem 20.8. – Hochfest des hl. Bernhard – wird im Anschluss an die Vesper (17.00 Uhr) die Bildmeditation „Mariendarstellungen aus dem Kloster Himmerod“, (ca. 15 Minuten) zum ersten Mal gezeigt, eine Auswahl aus nahezu 30 Mariendarstellungen der Abtei. Ein weiterer Höhepunkt der Eröffnung ist die Präsentation der Bildnisse des orthodoxen Künstlers Spartak Paskalevski: „Die Gottesmutter – Ikone des Ewigen“.
Weiterlesen: Himmerod feiert
Samstag, 21. August 2010, 20.00 Uhr
„Himmeroder Zisterziensernacht“
Abteikirche, Himmerod
Heeresmusikkorps 2, Kassel
Weiterlesen: Kammermusik-Konzert „Himmeroder Zisterziensernacht“
Ausstellungseröffnung, 21.08
Himmerods Spuren in Raum und Zeit
Hic vere est claustrum beatae Mariae virginis
Weiterlesen: Einladung zur Jubiläumsausstellung
Feststimmung zum Bernhardstag am Sonntag, 22.08
Vor 875 Jahren kamen die Mönche nach Himmerod – und blieben bis auf eine kleine Unterbrechung bis heute. Dass der diesjährige Himmeroder Markt am 22.8. besondere Höhepunkte bietet, ist naheliegend.
Im Anschluss an das festliche Hochamt von 10 bis ca. 11.15 Uhr wird Ministerpräsident Kurt Beck mit der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste vor der Klosterkirche am Sonntag den Markt und die Ausstellung zur Klostergeschichte im Museum Alte Mühle eröffnen.
Bis um 17 Uhr sind die Stände und Angebote von knapp 50 Anbietern geöffnet. Neben umfangreichen kulinarischen Angeboten mit Spezialitäten von Eifel und Mosel sind vielfältige professionelle Kunstgewerbe-Artikel erhältlich, Pflanzen sowie solche aus der Kloster-Manufaktur, nicht zu vergessen die frischen Forellen aus der Kloster-Fischerei.
Daneben bietet sich auch die Klostergaststätte mit einer besonderen Tageskarte zum Verweilen an.
Als eine der Besonderheiten ist die Goldschmiede-Werkstatt zu erwähnen, die sich neu im Kloster niedergelassen hat. Auch die „Kloster-Praxis“ wird sich auf dem Himmeroder Markt vorstellen, die neu eröffnete Arztpraxis, die sich der Hildegard-Medizin verschrieben hat.
Musikalische Darbietungen runden das Angebot für die jungen und alten Besucher ab.
Weiterlesen: Himmeroder Markt im „Jubeljahr“ 2010
Damit hatte keiner gerechnet. Eigentlich suchte man bloß Folianten und Gemälde für die Jubiläumsausstellung, als man eine runden Holzschachtel entdeckte, die acht bedruckte Schriftstücke enthielt. Sie waren gefaltet und steckten zum Teil in taschenähnlichen Behältern von 6×10 cm Größe.
Weiterlesen: Teufelsgeißel in Himmerod
Vere claustrum beatae Mariae virginis
22. August – 07. November 2010
Ausstellung im Museum Alte Mühle der Zisterzienserabtei Himmerod
Download:
Prospekt zur Ausstellung / Flyer ( PDF )
Plakat zur Ausstellung ( PDF )
Nein, so ist es dann doch nicht! Uns geht es um die Zukunft. Der Blick zurück ist kein Selbstzweck, kein akademisches Wortgefecht. Er soll helfen, neuen Mut zu fassen.
Die Gegenwart wird von Schreckenmeldungen – mitunter auch aus Klöstern – überhäuft: einzelne Skandale, Mangel an Nachwuchs, Schließen von Klöstern.
Man erfährt aber auch von jungen geistlichen Gemeinschaften, von „evangelischen Zisterziensererben“, träumt von alternativem Lebensstil, meditiert nach mittelalterlichen Vorlagen, sucht Heil in der „Klostermedizin“ und ernährt sich naturnah.
Dieser neue Geist weht auch in Himmerod. Die ständige Gemeinschaft der Mönche wäre zu klein, um all das bewegen zu können, was Himmerod heute so attraktiv macht. Diese Initiativen im Zusammenwirken von Mönchen und Weltleuten führen zum Jubiläum der Abtei ihre Aktivitäten vor in Gottesdiensten und Konzerten, Veranstaltungen verschiedenster Art und Ausstellungen.
Weiterlesen: Himmerods Spuren in Raum und Zeit